IFC Attributmapping Klassifizierung bei Wänden [Solved]


Hallo!

Erstmal ein dickes Lob an die Entwicklungsabteilung für die neue Export-Funktion, die eine korrekte Klassifizierung per IfcRelAssociatesClassification ermöglicht. Das macht unseren BIM-Alltag um einiges einfacher!

Mit dem Verhalten des Klassifizierungs-Mappings bei WÄNDEN bin ich aber noch nicht ganz einverstanden, denn die Klassifizierungsattribute werden entweder weiterhin als schnöde "AllplanAttributes" gemappt (wenn in den Exportoptionen die Option "mehrschichtige Elemente auftrennen" aktiviert ist) oder die Classification wird aus der ersten Wandschicht statt aus der Gesamtwand übernommen (bei nicht aktivierter Auftrennoption).

Ist das ein Bug oder einfach noch nicht programmiert worden?

Ich denke korrekt wäre folgendes Verhalten für Wände:

Bei aktiverter Schicht-Auftrennung:
- Mapping der Klassifizierungsattribute der Wandschichten auf die jeweiligen IfcWall Objekte -> IfcRelAssociatesClassification
- evtl. noch Mapping der Klassifizierungsattribute der Gesamtwand auf IfcElementAssembly -> IfcRelAssociatesClassification

Bei nicht aktivierter Schicht-Auftrennung:
- Mapping der Klassifizierungsattribute der Gesamtwand auf IfcWallStandardCase -> IfcRelAssociatesClassification
- Mapping der Klassifizierungsattribute der Wandschichten als AllplanAttributes / Object Layer Attributes #1-xy

lg,
Stefan

Total BIM Consulting S.L.
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Hallo Stefan,

das beschriebene Verhalten ist so nicht im Sinne des Erfinders - ich lasse das überprüfen.

Die Klassifizierung sollte eigentlich im Normalfall aus der Gesamtwand kommen. Beim Aufsplitten werden die Attribute der Gesamtwand und der jeweiligen Schicht zusammengeführt mit Prio auf die Schicht bei doppelt vorhandenen Attributen (z.B. statisch_tragend). D.h., beim Aufsplitten sollte also die Klassifikation entweder aus der Gesamtwand, oder wenn vorhanden aus der Schicht kommen, beim normalen Export aus der Gesamtwand. Weiterhin landen in dem Fall die Klassifikationsattribute aus den Schichten unter den AllplanAttributes.

Grüße
Thomas

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Kann mir jemand mal kurz erläutern, wozu dieses Klassifizerungs-Mapping gedacht / erforderlich ist?

Gruß Jürgen
Zeicon 1992-1997 | Allplan 1997-V2019

mit dem mapping kann sichergestellt werden, dass beim import von daten die IFC-Attribute auf den gewünschten allplan-attributen landen und beim export ebenselbiges.

d.h. im prinzip könnte man damit beim import von architektendaten das material einer stütze auf material_architektur mappen und beim export das eigene statik_material auf material ausgeben lassen.

Markus Philipp, Architekt, Energieberater und Autor
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http://www.zeichenatelier.de/Allplan2018

Ich gebe meine EIGENE Meinung/Einschätzung wieder, welche auf MEINER Erfahrung und MEINEM Wissen beruht.

Die Klassifizierungen dienen der eindeutigen Zuordnung von Elementen zu fest definierten Typen bzw. Gruppen.
UNIFORMAT z.B. ist da ähnlich strukturiert, wie die Kostengruppen nach DIN276.

BIM-technisch wird das in Allplan mit Attributen gelöst, die aber im IFC nicht den normalen PSets zugeordnet werden, sondern Parametern, die speziell für Klassifizierungen vorgesehen sind.
In Solibri erkennt man das richtige Mapping der Klassifikationsattribute daran, dass im Reiter "Classification" bei den entsprechenden Werten "From IFC" als Quelle angeben wird.

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Hallo Stefan,

das beschriebene Verhalten ist so nicht im Sinne des Erfinders - ich lasse das überprüfen.

Die Klassifizierung sollte eigentlich im Normalfall aus der Gesamtwand kommen. Beim Aufsplitten werden die Attribute der Gesamtwand und der jeweiligen Schicht zusammengeführt mit Prio auf die Schicht bei doppelt vorhandenen Attributen (z.B. statisch_tragend). D.h., beim Aufsplitten sollte also die Klassifikation entweder aus der Gesamtwand, oder wenn vorhanden aus der Schicht kommen, beim normalen Export aus der Gesamtwand. Weiterhin landen in dem Fall die Klassifikationsattribute aus den Schichten unter den AllplanAttributes.

Grüße
Thomas

...man braucht nun endlich mal auch "berechnete Attribute".
D.h. Attribute, die sich aus anderen Attributen desselben bzw. der untergeordneten Elemente berechnen.
Die Wand ist da ein schönes Beispiel:
U-Wert der Gesamtwand = Summe der U-Werte der Schichten
U-Wert der Schicht = U-Wert des Materials/cm * Dicke

Die Formeln der Beschriftungsbilder/Reports sind für die Definition des Ausdrucks bestens geeignet.

In Zeiten von BIM im 21. Jh. will man das ja wohl nicht alles von Hand ausrechnen und eintragen müssen!

der U-Wert einer Wand ist "leider" etwas mehr als die summe der schichten der wand und allein daraus nicht zu ermitteln.
zudem sind in der wand zumeist nicht alle schichten vorhanden, welche für den U-Wert herangezogen werden müssen!
Es fehlt mindestens der innen und außenputz UND die übergangswiderstände innen und außen.

Berechnete attribute hin oder her - notwendig oder nicht - dahingestellt, das beispiel des u-wertes ist das, was NICHT damit berechnet werden sollte!

Markus Philipp, Architekt, Energieberater und Autor
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