Projekt strukturieren

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Hallo,

ich arbeite im Bereich Ingenieurbau und erstelle Schal- und Bewehrungspläne.

Jetzt hatte ich mein erstes eigenes Projekt angelegt und habe mit der Zeichnungsstruktur und Assoziativen Ansichten gearbeitet.

Beispiel: Tb1 - 3D Modell der Wände
Tb2 - 3D Modell Decke
Tb10 - Assoziative Ansichten und Bewehrung Wand 1
Tb20 - Assoziative Ansichten und Bewehrung Decke obere Lage

Jetzt habe ich ein relativ großes Bauwerk und die Anzahl der Referenzteilbilder ist nun erreicht und ab jetzt kann ich keine 3D-Körper mit Bewehrung verknüpfen. Ich wöllte aber gern weiterhin mit assoziativen Sachen arbeiten, damit man beim Workgroupmanager auch Änderungen gleich sieht.

Wie strukturiert ihr eure Ingenieurbauprojekte? Benutzt ihr Zeichnungs- / Bauwerksstruktur?
Benutzt ihr Assoziative Ansichten oder Kopieren und wandeln?
Ich möchte beim nächsten Projekt gern nochmal bei null anfangen.

Vielen Dank schonmal.

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Hallo Heiko

wir benutzen grundsätzlich die Bauwerksstruktur für Schalung und Bewehrung.
Eigentlich für alles, Zeichnungsstruktur wird hier überhaupt nicht mehr benutzt.
Unser Büro hat z.B. auf der linken Seite der BWS die Modelle liegen und auf der rechten Seite werden die einzelnen Zeichnungen erstellt. In der Bewehrung arbeiten wir mit asso Ansichten.

Gruß Petra

Hallo Heiko,

ich empfehle die Bauwerkstruktur (BWS) zu verwenden, egal ob 2D oder 3D. Sogar für kleinere Projekte.
Im Download-Bereich findest du das Tutorial Architektur, worin auf die BWS noch speziell eingegangen wird.
Soweit meine Erfahrungen reichen (bis V2012) würde ich für die Bewehrungspläne Kopien von den 3D-Decken usw. erstellen. Damit verhinderst Du dass sich zu viele Teilbilder miteinander verknüpfen und Bewehrung aus der Sohle mit in dem Obergeschossen erscheint. Könte aber sein dass das in der V2015 eleganter lösbar ist.
Wände und Decke können für die Schalpläne m.E. auf ein TB gezeichnet werden.

Grüße,
Martin

i7 - Win10 - 24GB - ATI FirePro W8100 * Allplan 2018 (+2016 +2012) Ing./Workgroup * Allplan user seit V 5

Bei größeren Projekten funktioniert das mit den Referenzteilbildern absolut nicht mehr richtig. Da geht Allplan total in die Knie.
Ich habe eine Einzelplatzinstalltion ohne Netzwerk, da läuft Allplan normalerweise etwas zügiger, weil die großen Datenmengen direkt von der schnellen Festplatte geladen werden.
Ich habe eine 2000,- Euro CAD-Workstation hier stehen, Allplan läuft von der SSD. Aber selbst so ein Powergerät geht bei größeren Projekten in die Knie.

Die Lösung, die die Hotline vorschlug war: alle Architekturbauteile in 3D Körper zu wandeln und auf das Bewehrungsteilbild kopieren. Du hast dann nur noch ein Teilbild mit Modell+Bewehruung ohne Verknüpfungen.

1 Teilbild entspricht dabei gleich 1 Plan.

Damit bekomme ich auch sehr große Projekte hin. Jetzt habe ich z.B. grad wieder ein riesiges Gebäude mit 5000m² Grundrissfläche, unzählige Deckenversprünge, Unterzüge, Rampen usw.

Der Nachteil: Die Schalung ist nicht mehr assoziativ. Ich habe ein Hauptmodell als Architekturbauteile. Dort ändere ich dann was und kopiere mit dem Befehl "Elemente teilbildübergreifend kopieren und wandeln -> Architektur in 3D Körper" das Modell auf ein neues TB. Die neuen 3D Körper kopiere ich dann über die Zwischenablage in das vorhanden Bew.-TB und lösche dann die alten 3D Körper. (vorher sollte man die alten 3D Körper auf einen neuen Layer schieben, z.B. mit dem Namen "Recycle", so kann man sie hinterher ganz leicht mit dem Layerfilter löschen).

Nun ist die Schalung wieder aktuell und man kann die Bewehrung anpassen.

Der Vorteil: Manchmal werden nur kleine Dinge an der Schalung geändert. z.B. wird eine Tür 10cm breiter gemacht, ein Durchbruch um 5cm verschoben etc. Im Regelfall braucht man da die Bewehrung nicht zu ändern.
Wenn sich aber die Schalung automatisch ändert, muss man die Bewehrung leider anpassen, weil es sonst komisch auf dem Plan aussieht, wenn die Bewehrung plötzlich innerhalb der Tür liegt. Hat man jedoch keine Verknüpfung so wie oben beschrieben, kann man den Plan so lassen wie er ist.

Insgesamt kann ich jetzt nach 5 Jahren arbeiten mit assoz. Ansichten sagen, dass dies so die schnellste, effektivste und sicherste Arbeitsmethode beim Bewehren ist.

Allplan-User seit 1998 - damals mit V14 (Classic-Oberfläche)

Hallo Martin,

genau so arbeiten wir auch schon seit Jahren erfolgreich.
Die Assoziativität der Bewehrung zur Schalung ist uns auch nicht wichtig, da wir auch die Bewehrungsteilmodelle, wie ihr auch, aus dem Schalungsmodell ableiten...

Gruß Jürgen
Zeicon 1992-1997 | Allplan 1997-V2020

Wenn man auf die Assoziativität verzichtet und einen Planungsstand aus dem Gesamtmodell herauskopiert um diesen zu bewehren - wo ist da noch der Vorteil gegenüber den alten "Ansichten und Schnitte"-Modul ?

Cita de: wmk_rd
Wenn man auf die Assoziativität verzichtet und einen Planungsstand aus dem Gesamtmodell herauskopiert um diesen zu bewehren - wo ist da noch der Vorteil gegenüber den alten "Ansichten und Schnitte"-Modul ?

Ich sehe 2:

1. Man kann nachträglich die Darstellungseigenschaften modifizieren
2. Man hat unterschiedliche Darstellung der Bauteile (neu, bestand, FT...)

Jurij

Stecke im Allplan seit 1995
Hotline für Kunden in Slowenien seit 1997

man kann schnell mal neue Bauteile hinzufügen oder löschen, es bleiben intelligente Architekturbauteile...

Gruß Jürgen
Zeicon 1992-1997 | Allplan 1997-V2020

das raus kopieren heisst ja nicht das man nicht assoziativ arbeitet. Es gibt nur einen Zwischenschritt.
Wer behält wirklich den Überblick was alles geändert werden muss, wenn assoziativ aus dem Gesamtmodell gearbeitet wird? Bei einem Einfamilienhaus und einem Bearbeiter funktioniert das vielleicht noch aber bei 100 Bewehrungsplänen?

Gruß Jürgen
Zeicon 1992-1997 | Allplan 1997-V2020

es wäre gut, wenn man an bauteilen einen kenner einführen könnte, dass dieses nicht mehr veränderbar ist, da vor ort bereits erstellt....

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