[Question] "Sichtbare" Oberflächen messen zur Massenermittlung und Weitergabe an iTWO (z.B. Oberfläche von Stahlbauteilen, die Korrosionsschutz benötigen)


Hallo zusammen!
Ist es irgendwie möglich die "sichtbaren/zugänglichen" Oberflächen einer Konstruktion zu messen, um diese dann für die Mengenermittlung zu iTWO zu exportieren?
Es geht mir dabei zum Beispiel um Oberflächenschutzsysteme oder den Korrosionsschutz. Wenn ich eine Fußgängerbrücke als Stahlkonstruktion zeichne werden bestimmte Bauteile/Träger mit einander verschweißt, sodass bestimmte Flächen sozusagen verdeckt sind und nicht mehr mit Korrosionsschutz versehen werden müssen, z.B. ein angeschweißter Träger an eine Kopfplatte.

Ziel wäre im eine Belegung eines Attributs im BIM-3D-Modell für eine Ausgabe der m²-Anzahl der Stahlflächen, für die ein Korrosionsschutz ausgeschrieben werden muss (also abzüglich der "verdeckten" Flächen), sodass das nicht manuell berechnet werden muss. Versteht irgendwer was ich meine? =)

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Moin,

oh ja, sehr gut...
Also irgendwas automatisches wirds da nicht geben.
Dazu müssten sich die benachbarten Bauteile "kennen" und interagieren.
das ist nur mit Architekturbauteilen möglich, die im Stahlbrückenbau eher selten verwendet werden.

Wie sind die Bauteile denn modelliert? Sind das 3D- Körper (allgemein)? Oder Tragwerksobjekte?

Bei 3D- Körpern könnte das Erzeugen von Mantelflächen (Funktion: Mantel im 3D- Modellieren) u.U. helfen. Diese dann mit Attributen versehen und schauen, ob diese dann per cpixml oder ifc erfasst und übertragen werden können (hab ich gerade nicht parat...).
Bei Tragwerksobjekten greift die Funktion "Mantel" nicht (warum eigentlich nicht???), die müssten vorher gewandelt werden (Kopie!).

Ist jetzt nicht gerade eine Vollautomatik, aber könnte funktionieren.

BG
Jens Maneke
AAP Sommerfeld

>>> Stell Dir vor, es geht und keiner kriegts hin...

Hallo,

wird in iTWO-Ausstattung mittels QTO-Abfragen gerechnet, oder werden fertige Mengen in iTWO importiert?

Kleiner Test in iTWO-Ausstattung hat gerade gezeigt, dass beispielsweise die Tragwerkteile mittels IFC importiert werden können. In der Ausstattung kann dann die Mantelfläche abzüglich Kontaktflächen gerechnet werden. Für eine Automation müsste hier eine Auswahlgruppe mit passenden QTO-Formeln angelegt werden.

Wenn ich es richtig sehe, wird Tragwerk via CPIXML leider nicht unterstützt, nur IFC ist möglich.

Freundliche Grüße

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Vielen Dank für die schnellen Antworten!
Die Bauteile sind als allgemeine 3D-Körper modelliert. Welchen Vorteil hätten Tragwerksobjekte?

"wird in iTWO-Ausstattung mittels QTO-Abfragen gerechnet, oder werden fertige Mengen in iTWO importiert?"
Das muss ich nochmal nachfragen. Ich beschäftige mich derzeit nur mit dem Modellieren und ich will möglichst ein brauchbares Modell für die weiteren Schritte (Übergabe an iTWO) erzeugen. QTO-Abfragen sagen mir leider nichts.

Ich nehme also mit: Bei Tragwerksobjekten muss ich die Mantelflächen abzüglich der Kontaktflächen rechnen und per IFC weitergeben. Bei allg. 3D-Körpern Mantelflächen erzeugen, mit Attributen versehen und schauen, ob eine Übergabe mit CPIXML möglich ist.

Vielen Dank und schönen Abend noch!

Hallo,

3D-Körper sind keine schlechte Wahl, da sie vermutlich flexibler als Tragwerkobjekte sind.
Im weiteren Test konnte ich 3D-Körper als CPI übergeben und in iTWO die Menge abzüglich Kontaktflächen errechnen. Allerdings heißt es in der Berechnungsformel (QTO) nicht Mantelfläche sondern Oberfläche. Das sollte bei der Erstellung der QTO beachtet werden.

Freundliche Grüße

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