[Domanda] Fundament (Voute) entlang der Grundleitungen

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Hallo zusammen,

ich brauch mal wieder Tipps von den Profis hier.

Ich habe von unserem Fachplaner Grundleitungen per IFC bekommen. Nun möchte ich die Grundleitungen im Fundamentplan mit den entsprechenden Beton-Vouten darstellen. Also im Prinzip Streifenfundamente in denen die Grundleitung läuft. Die Grundleitung hat ein Gefälle. Wie würdet ihr da vorgehen ?

LG Anke

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Jörg,

hier im Forum gibt es kaum jemanden, der Dir etwas beim Modellieren vormacht. Dementsprechend meine Aussage von oben "ich tue mich schwer, Dir zu widersprechen". Dein Vorschlag ist der schnellere Weg und funktioniert sehr gut. Jedoch stehe ich dazu, mit der Punktmodifikation von dreidimensionalen Bauteilen kann man eine Menge Murks fabrizieren, wenn man da nicht aufpasst.

Es kommt ständig vor, dass die Architekturpläne verzerrte Wände oder sonstige Bauteile aufweisen, bei denen (als Beispiel) die Wanddicke zwischen 24,06 cm und 23,88 cm variiert oder kein rechter Winkel vorliegt, sondern dieser durch Punktmodifikation bei 89,997° liegt, weil der Punktfang wieder irgendeine Ecke vom Schrank gefangen hat.

Solange die Bauteile einfach und rechtwinklig sind oder alle Punkte in einer Ebene verschoben werden, kann man es relativ gut anwenden. Werden die Bauteile anspruchsvoller ist die Punktmodifikation nicht mehr sinnvoll anwendbar. Unterm Strich halte ich es mindestens für Beginner und Fortgeschrittene sinnvoller, bei 3D-Körpern die Boolschen Funktionen und bei Architekturbauteilen Ebenen-Anbindungen bzw. die zugehörigen Mod.befehle (Linienbauteil an..., etc.) zu verwenden, als die Punktmodifikation.

Bzgl. der Erstellung/Modifikation/Nachbearbeitung der Bezugsflächen selbst gebe ich Dir Recht, dass dies umständlich ist. Die Anwendung und der Austausch dieser erstellten Flächen in jeglicher Form und Lage jedoch ist für die Modellierung von Bauteilen top. Gleiches gilt für die Höhenanbindung der Bauteile - bei der Anbindung an die Bauteil-OK/-UK müsste nachbearbeitet werden.

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1. Streifenfundamente mit absoluter Höhe (kleines Dreieck im Höhendialog) erstellen
2. Fundamtent mit OK an die Bodenplatte schieben (in der Seitenansicht)
3. Unterkante mit Punkt-Modifizieren schräg stellen (in der Seitenansicht)

Hatte ich hierschon mal beschrieben, allerdings für Gefälledämmung mit Decken

Danke Nemo,

Gefälledämmung ist auch ein Thema. Werde beides ausprobieren.

Gruß Anke

Hi Anke,

es gibt bei Allplan viele Wege etwas umzusetzen, angepasst an deine Arbeitsweise. Ich persönlich bin großer Freund von Bezugsflächen, weil zusätzlich zur guten Nachbearbeitung/ Austausch auch noch die Anbindung weiterer Bauteile von Vorteil ist (aufgehender Wände z.B.). Das hättest Du bei der Anbindung an Absolutwerte nicht.
Ich tue mich auch schwer Nemo zu widersprechen, aber generell würde ich mit Punktmodifikation bei 3D extrem aufpassen bzw. es mir abgewöhnen, weil Du Dinge im Raum verzerrst - es geht, aber man muss wissen wie man es macht.

Allegati (1)

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Fundament.png
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Size: 288,01 KiB

Hallo Kai,

ich hab noch nichts mit Bezugsflächen gemacht.Hört sich aber gut an. Ich hab hier generell ein kleines Problem mir das ganze 3d selbst beizubringen, neben 100% Projekt-Zeichenarbeit, und gleichzeitig noch die Kollegen auf 3d Stand zu bringen. Schier unmöglich....

Die komplizierte Erstellung/Modifikation solcher Bezugsflächen hat mich dazu bewogen, den einfacheren Weg mit
Punkt-Modifikation vorzuschlagen!
Die "Gute Nachbearbeitung/Austausch von Bezugsflächen" war von Dir hoffentlich satirisch gemeint!

Bei einem Streifenfundament und einer Gefälledämmung besteht nicht die Notwendigkeit, andere Bauteile daran anzubinden.
Und wenn doch, läßt auch das sich mit einfacher Übernahme der Bauteil-OK oder UK im Höhendialog machen.

Durch Punkt-Modifikation werden nicht "Dinge im Raum verzerrt", sondern 3D-Körper der Bauteile modifiziert.
Solange die Ober- und Unterseite danach eine Ebene bilden, übernimmt Allplan diese geneigte Ebene als "Bezugsebene" für das Bauteil,
und diese bleibt sogar erhalten, wenn man danach im Grundriss das Bauteil in der Größe oder im Umriss ändert.

Aber jeder, wie er will und kann ...

Jörg,

hier im Forum gibt es kaum jemanden, der Dir etwas beim Modellieren vormacht. Dementsprechend meine Aussage von oben "ich tue mich schwer, Dir zu widersprechen". Dein Vorschlag ist der schnellere Weg und funktioniert sehr gut. Jedoch stehe ich dazu, mit der Punktmodifikation von dreidimensionalen Bauteilen kann man eine Menge Murks fabrizieren, wenn man da nicht aufpasst.

Es kommt ständig vor, dass die Architekturpläne verzerrte Wände oder sonstige Bauteile aufweisen, bei denen (als Beispiel) die Wanddicke zwischen 24,06 cm und 23,88 cm variiert oder kein rechter Winkel vorliegt, sondern dieser durch Punktmodifikation bei 89,997° liegt, weil der Punktfang wieder irgendeine Ecke vom Schrank gefangen hat.

Solange die Bauteile einfach und rechtwinklig sind oder alle Punkte in einer Ebene verschoben werden, kann man es relativ gut anwenden. Werden die Bauteile anspruchsvoller ist die Punktmodifikation nicht mehr sinnvoll anwendbar. Unterm Strich halte ich es mindestens für Beginner und Fortgeschrittene sinnvoller, bei 3D-Körpern die Boolschen Funktionen und bei Architekturbauteilen Ebenen-Anbindungen bzw. die zugehörigen Mod.befehle (Linienbauteil an..., etc.) zu verwenden, als die Punktmodifikation.

Bzgl. der Erstellung/Modifikation/Nachbearbeitung der Bezugsflächen selbst gebe ich Dir Recht, dass dies umständlich ist. Die Anwendung und der Austausch dieser erstellten Flächen in jeglicher Form und Lage jedoch ist für die Modellierung von Bauteilen top. Gleiches gilt für die Höhenanbindung der Bauteile - bei der Anbindung an die Bauteil-OK/-UK müsste nachbearbeitet werden.

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