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[Frage] Systemvoraussetzungen zum Rendern in Allplan 2015

Schlagworte:

Hallo Zusammen,

ich möchte mir gerne einen Computer zusammen stellen, auf dem ich meine Projekte nur rendern werde. Was bedeutet: Ich zeichne mein Projekt (Haus) und visualisiere es dann am neuen Computer mit neuer Hardware. Mehr soll der Computer nicht machen. Nur visualisieren (rendern in sehr großen und hohen Auflösungen).

Nun stellt sich mir die Frage, auf was muss ich beim Komponentenkauf drauf achten? CPU, SSD, RAM? Habt ihr da Erfahrungen mit? Habe mir mal was zusammengestellt, was ihr im Anhang vorfinden könnt. Wäre super, wenn man einmal euer Statement dazu hört.

Vielen Dank und viele Grüße
Quentoo

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Hallo Quento,

Hauptaugenmerk auf die CPU, die Grafikkarte wird beim Rendern mit Allplan nicht genutzt, mit der ausgewählten CPU renderst Du an einem Full HD-Bild in höchster Auflösung immer noch mehrere Stunden, kommt auf die Texturen und die Menge der eingesetzten Pflanzen an. Würde Dir vorschlagen auf ein Dual-System mit zwei Xeon-Prozessoren umzusteigen.

Gruß Stefan

Hallo Quentoo

leider bist du einer der wichtigsten Infos schuldig geblieben: Womit willst du denn rendern?
Allplan, CPU-basierender Render(Max, C4D, Maya), GPU-Basierender Renderer(Twinmotion, Lumion, etc.)
CPU= Prozessorberechnung, GPU= Grafikkartenberechnung

Ahhh, doch! Steht ja in der Überschrift!

Ich liste dir dennoch mal Vor-und Nachteile der 3 Rendermethoden bezüglich der Hardware auf:

Allplan:
Nachteil: CPU-Basierender Renderer der viel Hardwareleistung fordert, , längere/lange Renderzeiten, 2.Allplanlizenz erforderlich
Vorteil: Kein Modellexport nötig, Änderungen synchron zum Visualisierungsmodell

Externer CPU-basierender Renderer (C4D,Max, Maya)
Nachteile: Modellexport nötig, CPU-Basierender Renderer der viel Hardwareleistung fordert, , längere/lange Renderzeiten, Filmberechnung dauert sehr lange
Vorteile: High-End Renderer(Fachkenntnis erforderlich), sind auch 3D-Modellierer, offen für externe Renderer (Vray etc.), Fotorealistische Bildberechnung möglich (Fachkenntnisse erforderlich)

Externe GPU-basierende Renderprogramme (Twinmotion, Lumion etc.)
Nachteile: Exportmodell erforderlich, keine hochrealistische physikalische Berechnungsmethode
Vorteile: Sehr realistische Ergebnisse(keine Fachkenntnis erforderlich), wenig Hardwareleistung erforderlich, riesige Modelle mit hunderten von Objekten möglich, Bildberechnung in Sekunden, Filmberechnung möglich

Welche Hardware bei CPU Berechnung?
bei der CPU basierten Berechnungsmethode ist die Antwort schnell gefunden: Alles was du dir leisten kannst und schnell ist.
Soviel Prozessoren wie es geht, so schnell wie möglich. Hier kannst du sehen, welcher Prozessor wie schnell ist: http://www.cpubenchmark.net/high_end_cpus.html
Schneller RAM mit 8, 16 oder 32 GB, SSD ist für die Rechengeschwindigkeit weniger ausschlaggebend, mehr für die Lese/Schreibgeschwindigkeit der Daten.

Welche Hardware bei GPU Berechnung?
Bei dieser Berechnungsmethode ist nur eine Komponente interessant: Die Grafikkarte! Die sollte nicht unter der Leistung einer GeForce GTX 750 liegen. Liste über Grafikkartenleistung siehst du hier: http://www.videocardbenchmark.net/high_end_gpus.html

Eines solltest du wissen: Du wirst mit einer CPU-Berechnungsmethode nie die Rendergeschwindigkeit einer GPU-Berechnung erreichen!
Deswegen gibt es auch kaum Anwender-Filme von CPU-Renderern die Vray etc.
Wie ein Film eines GPU-Renderers aussehen kann siehst du hier: https://www.youtube.com/watch?v=E_GmW74Zfmw

Gruß, Frank

Die Füße gehen nur dort hin, wo die Augen schon waren.

Hallo Quentoo,

deine Komponenten- mit Verlaub- sehen nicht nach einer Mördermaschine für Rendering aus.
Wenn du dir schon den Luxus eines reinen Render-Rechners gönnst,sollte das auch was können. M.E. wäre ein System mit 1 Xeon Prozessor mit mind. 8 cores und enstprechend 16 Threads/ 20MB Cache mit DDR4- Speichereignung wünschenswert- wennauch ungleich teurer als der Haswell E, den du auf dem Schirm hast (wobei der super P/L- Verhältnis hat, hab ihn selbst auf 2 Rechnern im Einsatz). Zudem sollte die Graka schon ein bissl mehr bringen, z.B. Nvidia Geforce GTX980 oder besser Titanium (die kost aber schon Geld), Speicher würde ich der Maschine auch min. 32 GB gönnen. Diese 3 Punkte wären für mich entscheidend. Ach noch was, bevor du eine SLI- Lösung von 2 "Medium"- Grafikkarten ins Auge fasst, nimm lieber eine g´scheite Karte, da SLI nicht gleich 2fache Leistung bedeutet. M.E. ist die Graka- Leistung a priori, wobei die CPU schon gut darauf abgestimmt sein sollte. Der I7- Haswell-E passt da schon gut rein.

P.S.: Allplan nutzt im Renderer alle verfügbaren Cores, beim Konstruieren nur einen. So getestet mit Tuning Utility, siehe Bilder
- 1 nur Animation in 3Tafel-Projektion
- 2 RTRender aktiv

Gruß, Bernd

BMATT architektur
Freier Architekt Dipl.-Ing.(FH) Bernd Mattern

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Vielen Vielen Dank erst einmal für die vielen Antworten!!!

Wäre ganz hilfreich an dieser Stelle, da ja nun wirklich schon einige Meinungen hier eingeflossen sind, ein paar Namen zu hören - wenn es geht.

Also welche CPU und Board und wieviel RAM würdet ihr wählen. Ich möchte definitiv nur über Allplan rendern (also dann CPU). Bei CPU Rendering würde die Grafikkarte ja entfallen bzw. unwichtig werden.

Preisrahmen für Board RAM und CPU würde ich so bis EUR 1500-1750,- sagen. Wäre super, wenn ich da mal von Profis ein paar Namen hören könnte. Vielen Dank.

Sonnige Grüße aus Niedersachsen.

So etwa könnte der Einkaufszettel aussehen.
Noch ein Netzteil 730W dazu, z.B. BeQuiet PurePower L8.
Beim Speicher darauf achten, dass er vom Takt zum Mainboard passt.
Häusle drum, SSD oder HD rein, Mainboardspeaker für den Systempieps,
bissl Wärmeleitpaste auf den CPU-Kühler, fertig ist die Laube.
Da ich kein Experte bin, nur meine bescheidene Eigenbauerfahrung weitergeben kann, ist dies auch als unververbindliche persönliche Konfiguration entsprechend deiner Vorgabe -ohne Gewähr- zu sehen.

BMATT architektur
Freier Architekt Dipl.-Ing.(FH) Bernd Mattern

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So etwa könnte der Einkaufszettel aussehen.
Noch ein Netzteil 730W dazu, z.B. BeQuiet PurePower L8.
Beim Speicher darauf achten, dass er vom Takt zum Mainboard passt.
Häusle drum, SSD oder HD rein, Mainboardspeaker für den Systempieps,
bissl Wärmeleitpaste auf den CPU-Kühler, fertig ist die Laube.
Da ich kein Experte bin, nur meine bescheidene Eigenbauerfahrung weitergeben kann, ist dies auch als unververbindliche persönliche Konfiguration entsprechend deiner Vorgabe -ohne Gewähr- zu sehen.

Wenn dir der Xeon zu teuer ist, bleib beim i7-5820K mit 6/12 Cores/Themen, der ist wesentlioch günstiger und bietet Overclocking-Möglichkeiten (hab von 3,30 auf 4,30 GHz problemlos schon getaktet, allerdings schaffen die Lüfter unter der Last mehr und war mir dann zu laut )und vermutlich nicht viel weniger Renderleistung nd passt auf´s gleiche Board mit 2011-3 Socket und der CPU-Cooler passt auch und der ist wirklich prima. Beim Netzteil ein bissl auf mehr ausgeben und dafür den geringerer Geräuschpegel miterwereben. Mit dem BeQuit bin ich sehr zufrieden, im Vergleich zu dem Hubschrauber, der in einem anderen Rechner läuft...

BMATT architektur
Freier Architekt Dipl.-Ing.(FH) Bernd Mattern

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Vielen Dank! Damit habe ich dann genug Haue?

Für den vorgestellten Geldbeutel ist das sicher OK. Mit der Graka geht auch ein bissl mehr auf anderen Programmen wie Frank schreibt, falls du nicht die nächsten 3 Jahre nur auf Allplan rendern willst. Wie gesagt, die Ausstattung ist m.E. ok, aber kein Geschwindigkeits-Monster. Wir haben 2 unserer Rechner für CAD mit ähnlicher Ausstattung, jedoch der GeForce GTX980, 32 bzw. 64 GB RAM und den i7- 5820K Prozessor und es reicht für unsere Ansprüche aus. Ich habe die Zeiten mitgemacht, als unter Allplan 2009 mit IBD ein Modell mit 3 Gebäuden, Gelände und TG in der Animation ca.15 benötige um das Animatuionsfenster zu öffnen- frag nicht wie schnell sich die Perspektive im Modell drehen ließ... seither lege ich bei mir im Büro auf Hardware wert, die von der Software beim Arbeiten nicht sofort in die Knie gezwungen wird. Für eine reine Renderstation, wenn man sich das gönnt, ist das OK aber nichts warum man den Rechner festschrauben muss... Mit C4D hast du die Möglichkeit auf mehreren Rechnern mittels Team-Render zu arbeiten- daher bevorzuge ich die bei mir gezogene Variante von ordentlichen Arbeitsrechnern, die zusammen über Nacht wenn´s sein muss das Ding schnell weghauen und im sonstigen Alltag einen sehr entspannten Workflow gewährleisten auch in 3Tafelprojektion bei größeren Modellen. Wenn jemand auf nur einem Rechner eine Renderstation einrichtet sieht das erfahrungsgemäß nochmals deutlich "fetter" aus, aber wie erwähnt, wählte ich die "Alltagsvariante", weil mir die andere Lösung zu teuer ist, für das "bissl" Darstellung- und v.a unter Anbtracht der Frage wie oft ich High-End benötige (wer zahlt´s?) und wenn alle Stricke reissen wird das auch eher mal an Extern vergeben.

BMATT architektur
Freier Architekt Dipl.-Ing.(FH) Bernd Mattern

Danke danke!

Bin nun nur noch ein wenig am überlegen, welcher alternativer Prozessor es sein soll. Habe hier mal drei zur Auswahl.

1. Intel Xeon E5-2650 v3 (wenn alle anderen wirklich merklich schlechter sind, nehme ich den(dann ist es halt so))
2. Intel Core i7-5930K
3. Intel Core i7-5820K
4. Intel Xeon E5-1650 v3

Welchen von den drei (2-3) würdet ihr am ehesten empfehlen nach dem No.1 Prozessor? Die nehmen sich alle nicht sehr viel (auch preislich nicht) aber ihr wisst da sicher besser bescheid, wobei beim Rendern drauf geachtet wird.

Darf ich noch Fragen, wieso du soviel RAM verbaut hast @b_matt?

Btw.: Ggf. soll in ein paar Jahren noch mit SketchUp gerendert werden(steht aber noch nicht fest).

Also die Vorgehensweise wird sein:

1. Ich zeichne in Allplan fertig.
2. Verbinde mich via Teamviewer auf den RenderPC.
3. Starte den Rendervorgang(Visualisierung) auf dem RenderPC.
4. Fertsch.

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