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IFC-Export Leibungselemente

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Hallo.

Ich habe gerade festgestellt, dass beim IFC-Export von Wandöffnungen mit dem neuen IFC-Export (4.0) die Leibungselemente als eigene Proxy-Objekte und zur Öffnung zugehörig erzeugt werden, während das alte 2x3-Werkzeug die Leibungselemento monolitisch in die zugehörige Wand integriert.

Ist das so gewollt?

Ich finde das alte Verhalten nämlich deutlich besser, zumal man beim neuen Export offenbar den Ifc-Objekttyp der Leibung nicht beeinflussen kann und sämtliche Leibungselemente nachträglich mit Attributen versehen muss, wenn man keine schwer identifizierbare Proxy-Schwemme im IFC-Modell haben will.

Wie handhaben das andere User?

lg,
Stefan

Total BIM Consulting S.L.
Calle Gerardo Diego 6, Local A | 41013 Sevilla | Spain

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*hochhol*

Bin etwa ich der einzige, der (bzw. dessen AG) sich daran stört?

lg,
Stefan

Total BIM Consulting S.L.
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Hallo Stefan,

wir haben in der neuen Schnittstelle die Verblender als Teil der Öffnung interpretiert - eine Art Philosophiefrage, die wir so für uns entschieden haben. Im IFC 4 liegen sie direkt in der Öffnung, im IFC 2x3 ohne Bezug zur Öffnung als eigenständige Objekte.
Der Typ kann nicht geändert werden, weil sonst theoretisch ein Kamin in der Öffnung landen könnte.

Wir haben tatsächlich mit Dir jetzt nur zwei Meldungen dazu bekommen.

Lg
Thomas

Danke für die Rückmeldung, Thomas.

Auch wenn ich offenbar in der Minderheit bin, muss ich hier einfach mal protestieren:

Im Falle z.B. einer Holz- oder Blechverblendung ist Eure gewählte Lösung sicherlich sinnvoll, wobei ich mir da dann auch die Option wünschen würde, diese als IfcCovering zu exportieren und mehr Einfluss auf die Attribute zu haben. Wir modellieren solche Elemente meist als Smartpart, um mehr Kontrolle über das Ergebnis zu haben.

Die Verblender bzw. die Registerkarte "Anschlag" nutzen wir meistens, um mit der äusseren Mauerwerksschicht um die Ecke zu führen und die Isolierung im Öffnungsbereich seitlich abzudecken (s.Bild im Anhang). Das war mit der alten IFC-Schnittstelle und dem monolitischem Wandexport kein Problem.
Beim IFC4-Export ist die Darstellung im IFC für unseren Fall äusserst irreführend, zumal auch die Quantities der Öffnung im IFC nicht mit den Mengen in Allplan und den VOB-Regeln übereinstimmen: Allplan misst die Netto-Masse zwischen den Innenseiten der Verblender, im IFC werden aber die Verblender übermessen und die Gesamtfläche wird entsprechend zu gross angegeben.

Als Lösung würde m.E. völlig ausreichen, wenn man beim IFC-Export eine Option hätte, die Verblendungselemente "wie früher" zu exportieren, dann kann jeder selbst entscheiden.

lg,
Stefan

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