Neben meiner ständigen Kritik muss ich jetzt auch mal die andere Seite ausleuchten.

Größtenteils bin ich Allplan treu geblieben, weil alle meine alten Projekte laufen und es mit DIN-gerechten Funktionen unterfüttert ist.
Bisher ist mir z.B. kein CAAD-Programm bekannt, das Ausbauflächen im Raum konstruiert und definiert und dabei noch korrekte Flächen ausgibt.

Na klar gibt es Potential: mehrschichtige bzw. abgehängte Decken wären schön; ein Fassadenmodellierer, mit dem ich zurecht komme; eigene Texturpfade finde ich nun nicht; eine Mengenermittlung, die auch ohne D2C mit Positionen aus eigenen Katalogen lesbare Listen mit Klartextbezeichnungen zusammenstellt, einige Icons sind undeutlich (z.B. + und - bei Flächenmodifikation war vorher sehr viel besser)...

Aber im Allgemeinen hat mir der Umstieg von 2012 auf 2017 einige großartige Arbeitserleichterungen und bessere Ergebnisse bei viel mehr Gestaltungsspielraum gebracht. Den Renderer z.B. habe ich bei den vielen Baustellen mit unterster Dringlichkeit gesehen, jetzt finde ich es praktisch, keinen Renderer außerhalb mehr zu bemühen. Wo vorher für städtebauliche Blöcke 3D-Flächen nach oben kopiert und fummelig verbunden wurden, wird jetzt extrudiert. Heute habe ich die Betonfertigteile entdeckt, wo ich doch gerade eine Halle konstruiere. Nice. Und die Smartparts, großes Kino: Fenster, Rolladenkasten, Fensterbank innen, Fensterbank außen, Griffe? Früher großes Gebastele, heute ein Griff in die Bibliothek, etc..

Daher wollte ich neben den vielen Euros mal ein aufrichtiges Danke für gelungene Arbeit rüberschieben.

Versucht, vorhandene Allplan-Module nach Möglichkeit vollständig zu nutzen. Bleibt fortschreitend bei gefühlt 70 60 50% hängen.
Macht Fehler gerne 5-6 mal. Nur, um sicher zu sein.
Momentane Technik:
Allplan 2017-1-12, 1 x Xeon E5620, 24 GB RAM, Quadro 2000