Fragwürde Usability Entscheidungen Allplan


Wenn man eine Zeit lang mit Allplan arbeitet gewöhnt man sich ja an so einige Umwege oder Workarounds (Kollege hat mal so treffend gesagt "Allplan holt immer das Maximum an möglichen Klicks für eine Aufgabe heraus").

Manches nervt mich aber mehr als anderes, mehr als Frustabbau denn im Glaube dass sich jemals etwas ändert habe ich meine derzeitigen Usability-Favoriten zusammen gefasst.
Vielleicht teilt ja jemand das gleiche Leid ;)

„Aussparung, Durchbruch in Decke, Platte“:
Parametereingabe => Eingabe der Breite => 9x! Tabulator drücken um zur Länge zu gelangen

„Nische, Aussparung, Schlitz“
13x Tabulator um von Breite auf Tiefe zu gelangen.
Breiteneingabe mit Enter bestätigt, nochmals Enter gedrückt im Glauben dass dann der Befehl geschlossen wird, Breiteneingabe wird wieder geöffnet nur dass die Breite nach nochmaliger Bestätigung um den Faktor 10 kleiner wird (z.B. 2 statt vormals 20 cm)

Generell ist die Reihenfolge in der Eingabefelder via Tabulator angesprochen werden können höchst fragwürdig…

„Flächenvisualisierung“
Im Dialogfeld kann nicht via Maus gescrollt werden.
Wenn eine Definition gelöscht wird springt die Ansicht wieder nach oben, es kann nur über den Slider gescrollt werden.

Mangelnde Scrollbarkeit fällt auch generell öfters auf.

„Räume, Flächen, Geschosse modifizieren“
Ich will den Ausbau anpassen, z.B. Deckenbeläge. Übernehme dazu die Deckenbeläge eines existierenden Raumes. Belag wird zwar übernommen, das Hackerl bei „Deckenbeläge ändern“ jedoch nicht gesetzt. Oder noch besser man setzt das Hackerl, wählt einen Belag per Pipette und das Hackerl wird wieder rausgenommen. (Wer kann auch ahnen dass man den Deckenbelag ändern will wenn man extra einen auswählt??)
Was umso ärgerlicher ist nachdem jedes mal wenn das Werkzeug angewandt wird alle Parameter zurück gesetzt werden. Man hat also vermeintlich einen Belag zugewiesen, hat übersehen dass das Hackerl nicht gesetzt war und kann mit der Belagsauswahl wieder von vorne beginnen…

Das sind nur so die Dinge die mir nach einem kleinen Wutanfall spontan eingefallen sind, gibt sicher noch genug Ecken über die ich regelmäßig fluchen muss ;)

lg

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Wichtiges Thema, mit den Tab-Stopps dachte ich ich bin der Einzige den das nervt.

Nächster Punkt:
Warum kann ich bitte das Raum-Ausbau-Fenster nicht größer ziehen und muss mich durch diese 4 Minifensterchen fuseln?!?! Eine einzige Qual

Was mir auch mal aufgefallen ist: Ich bearbeite ein Fenster-Smartpart. Dabei messe ich etwas im Plan. Ich bearbeite weiter mein Smart-Part und es wird durch den noch aktiven Mess-Befehl nichts am Smartpart gespeichert

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raum-ausbau.JPG
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Dem kann ich voll zustimmen. Das mit dem größer-ziehen von Fenstern nervt mich auch schon seit einigen Jahren.

Frank Samfaß - Architekt Dipl.-Ing.(FH) - Architekturbüro Schall

Ich bin auch der Meinung, dass die Menschen, die programmieren können, Allplan schon lange aufgegeben haben. Nemetschek wahrscheinlich auch. Ich ärgere mich täglich über un-konsekvente Verwendung der Tabulatoren. Über Alle Meldungen und PopUps die "OK" als einzige Option haben, fehlendes Multitasking, über "gedrehte Grundrissdarstellung" Meldung- und Erklärung, dass ich das nun im Projektmenu umstellen kann.
-"Kein Schreibrecht auf Teilbild, Sperre übergehen? !?!
-Nein
-"Zugriff verweigert!
OK ist die einzige Option, klicke auf OK!
-Sperre übergehen? - JA
Sperre übergangen!, so leicht.

aber das sind Kleinigkeiten, wenn man bedenkt, wie sich andere Programme weiter entwickelt haben und praktisch nicht mehr einholbar sind.

lg
m

Ich verstehe überhaupt nicht über was für Kleinigkeiten ihr euch da aufregt, mit der 2018 und der neuen Oberflächeneinstellung ist doch nun wirklich alles Gut. Das war eine Entscheidung die den Wünschen der Anwender von den Lippen abgelesen wurde und muss nun wirklich allen gerecht werden. Von wegen allplan hätte sich nicht weiter entwickelt, so was müssen andere Programme ihrer Kundschaft erst mal bieten.
Gruß
Walter

binder-cad

tun sie auch, nur schneller.

Versucht, vorhandene Allplan-Module nach Möglichkeit vollständig zu nutzen. Bleibt fortschreitend bei gefühlt 70 60 50% hängen.
Macht Fehler gerne 5-6 mal. Nur, um sicher zu sein.
Momentane Technik:
Allplan 2017-1-12, 1 x Xeon E5620, 24 GB RAM, Quadro 2000

Es gibt Eingabemasken da kommt man mit der Tab taste gar nicht weiter, sondern raus.... da muss dann die Maus herhalten (z.B.:Eingabe der Höhe von Mattenlagen)
Es gibt vollkommen unnötige Unterdialoge, die nur dazu dienen die Klickanzahl zu erhöhen (Texteingabe--> Favotriten, dann kommt der uralte vollkommen unnötige Dialog Textparameter, dann kann man nochmal klicken um zu den Favoriten zu gelangen...)
Und es gibt in jeder 3. Version eine neue Benutzeroberfläche mit weiter verschachtelten Dialogen, neuen Verstecken für alltägliche Funktionen und geänderten Schaltflächen, das ist doch toll!
Bewährtes bleibt, neues kommt hinzu, warum Meckern die User immer?

Sarkasmus ein

Ich verstehe überhaupt nicht über was für Kleinigkeiten ihr euch da aufregt, mit der 2018 und der neuen Oberflächeneinstellung ist doch nun wirklich alles Gut. Das war eine Entscheidung die den Wünschen der Anwender von den Lippen abgelesen wurde und muss nun wirklich allen gerecht werden. Von wegen allplan hätte sich nicht weiter entwickelt, so was müssen andere Programme ihrer Kundschaft erst mal bieten.
Gruß
Walter

Sarkasmus aus

Allplan = Warum einfach wenn es auch kompliziert
geht ?
Gruss Oliver

Moin, ihr alten Threadausgräber und Bruddler. Der Walter hat doch längst den Schirm zugemacht und ist beim ehemals ungarischen Mitanbieter gelandet. Immerhin bleibt er damit ja dem Nemetschekkonzern erhalten.

Bei den genannten Punkten habt ihr ja alle recht, ich habe bestimmte Dinge ebenso schon ewig rein geschrieben, auch schon in das Uraltforum um die Jahrtausendwende. Mittlerweile habe ich mich in mein Schicksal gefügt und versuche, mich mit den Neuerungen zu arrangieren bzw. hat man ja immer eine gewisse Übergangsfrist von ~ 10 Jahren, solange kann man sich meist noch mit den alten Funktionen durchwursteln.

Man muss einfach einsehen, dass alte Gurken, die endlich ausgebogen werden, nicht unter großem Getöse in Präsentationen, Newslettern und Hochglanzprospekten marketingtechnisch optimal verwertet werden können.

Gruß: T.

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