brauche Hilfe beim neuen Treppenmodul Allplan 2019


Hallo zusammen,

ich hab mal ein kleines bischen Zeit gehabt um den neuen Treppenmodellierer von Allplan 2019
etwas zu testen.
Im Prinzip bin ich ja schon sehr begeistert, aber ich hab trozdem ein kleines Problem.
Eine Treppenform die bei uns im Büro häufig genutzt wird ist so eine Mischung zwischen
Halbpodesttreppe und Halbgewendelter Treppe (siehe Screenshot 1).
Ich hab es noch nicht geschafft so eine Treppe mit dem neuen Treppenmodellierer
zu konstruieren, weil man
1. die Stufenkanten nicht verschieben kann und
2. man bei den Antrittsstufen den Winkel nicht manuell verändern kann.
(siehe Screenshot 2)

Ich hoffe mir kann jemand zeigen wie man so eine Treppe wie im 1. Screenshot mit dem
neuen Treppenmodellierer konstruieren kann.

Dank im voraus
Christian

ich habe zwar keine lösung, bewundere aber das problem!

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Win7 pro 64bit - Allplan 2018.1 - Cinem4D 18

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Hallo Christian,
schau dir doch mal das aufgezeichnete Webinar "Neues in Allplan Architecture 2019" an dort wird etwas ausführlicher auf den neuen Treppenmodellierer eingegangen und wenn ich mich richtig erinnere auch auf das Verziehen der Stufen
Grüße Karl-Heinz

..eine solche Treppe läßt sich mit dem Treppenmodellierer (noch) nicht erstellen!

Danke an Nemo für den Hinweis das so eine Treppe NOCH nicht geht.
Das Wort "noch" macht mir Hoffnung, ich hab mir schon gedacht das das Modul noch weiterentwickelt wird.
Ich hoffe ich muss nicht all zu lange warten.

Danke auch an Karl-Heinz für den Hinweis mit dem Webinar, das schau ich mir auf jeden Fall an,
weil die Dokumentation zum neuen Treppenmodul eh noch etwas mau ist.

Beim dem Webinar wollte ich eigentlich live dabei sein, aber es ist leider was dazwischen gekommen.

Gruß Christian

ich habe zwar keine lösung, bewundere aber das problem!

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Hallo,
aus meiner Sicht ist es Allplan, mit dem neuen Treppenmodellierer, gelungen sich vom Jahr 1995 ins Jahr 2008 zu katapultieren.
Hier sehe ich dringenden Handlungsbedarf um auf den Stand der Zeit zu kommen. Wie kann man solch einen Schnellschuss auf den Markt bringen? Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Raise your Level ist was anderes.

Es fehlt jegliche dynamische, interaktive Beziehung zu anderen Bauteilen, wie z.B. Decken und Ebenen. Viele Parameter müssen händisch eingegeben werden. Bei Nutzung des Treppenmodellierers muss ich zur Zeit die Treppe vorher im 2D aufreißen und berechnen um sämtliche Maße die wichtig sind, z.B. Geschosshöhe, die Zugabe des Auflagers zur Lauflänge oder die genaue Bestimmung des unteren Knickpunkts, eingeben zu können. Hat hier jemand andere Erfahrungen gemacht? Das sind erstaunlich viele Parallelen zum Fassadenmodellierer. Ein unüberschaubares,aufgeblähtes, schwer zu bedienendes und damit in der täglichen Arbeit nicht brauchbares Werkzeug.

Es fehlen m. E. unter anderem folgende Dinge:
die Anbindung an den Ebenenmanager, damit wäre die Treppe dynamisch z.B. kann jeweils an die Rohdecken angebunden werden und würden sich bei Geschosshöhenänderungen mit anpassen. So sind es dumme 3D Objekte die immer kontrolliert und händisch angepasst werden müssen.
Wenn schon kein Raum mit Fussbodenaufbau erkannt wird, die Möglichkeit händisch den jeweiligen Fußbodenaufbau des Geschosses einzugeben.
Die Möglichkeit der Steigungshöhe ein Min./Max. (von/bis) Wert zuweisen zu können. Daraus ergibt sich automatisch, über die Anbindung an den Ebenenmanager, eine mögliche Anzahl von Auftritten mit entsprechender Lauflänge.
Innerhalb der Eingabemaske muss es möglich sein Rechenoperationen durchführen zu können.
Einen Report der die Treppe auswerten kann fehlt ebenfalls. Ein Stück Treppe im Report ausgewiesen zu bekommen kann nicht der Anspruch sein. Hier müssen sämtliche Parameter die Treppe betreffend auftauchen. Aber Reports entsprechen auch dem Stand 2008 und sind ohne tiefergehendes Studium nicht individuell anzupassen und ein Relikt auf das man nicht mehr stolz sein darf.

Der Marktbegleiter aus Ungarn zeigt wie Treppen und Fassaden modellieren sowie deren Auswertung im Jahr 2018/2019 aussehen kann und sinnvoll und anwenderfreundlich umgesetzt wurde. Das muss der Anspruch sein den Allplan wieder in sein Produkt bringen muss.

Mich würden die Einschätzungen anderer Allplan Nutzer zu der vorgenannten Thematik interessieren.

Grüße,
Michael.

Allplan 2018

Hallo Michael

Ich finde doch, dass der neue Treppenmodellierer eine grosse Verbesserung zur alten Treppenfunktion ist.
Es geht für mich auch absolut in Ordnung, dass diese Treppe mit dem aktuellen Funktionsumfang in Allplan 2019 drin ist.
Damit kann ich schon 85-90 Prozent meiner Treppen im Alltag lösen.

PS. Natürlich freue ich mich auch schon darauf, dass Allplan den neuen Treppenmodellierer weiter entwickelt.

Gruss Thierry

http://www.cds-bausoftware.ch

Hallo Thierry,

Danke für Deine schnelle Rückmeldung.

Eine Verbesserung zur bisherigen Treppe ist es allemal. Dem stimme ich zu.

Ich verstehe nur nicht warum halbgare Entwicklungen veröffentlicht werden. Es gibt einige solcher Werkzeuge und Anwendungen die ins Programm gesetzt wurden und dann leider nicht anwendertauglich weiter entwickelt wurden. Z.B. Reports, Exchange, Dach, Holz- und Stahlbau, Flächenvisualisierung, Bemaßung, Text, Planlayout, Planlegenden, unzureichende Smart-Parts in den Bibliotheken für den normalen ArchitektenPlaner Alltag...

Daher meine vorherige Aussage. Dringender Handlungsbedarf den Stand der Zeit zu erreichen in der ich die Kapazität und Möglichkeiten meines Rechners ausnutze und intelligente Beziehungen der Bauteile untereinander zum modellieren anwenden kann und nicht vorher auf Skizzenpapier erstellte Überlegungen abzeichne. Siehe vorherige Aussagen. Eine Treppe sollte in der Lage sein eine Decke zu erkennen und das in der Treppe eingegebene Auflager dann in der Decke zu generieren und die entsprechende Aussparung zu erzeugen. Wie sieht es mit einem Warnhinweis aus wenn Treppenläufe übereinander liegen und die Kopffreiheit von 2m nicht eingehalten wird? Das sollte in einem nativen 3D-Modell doch ohne den Einsatz eines externen Modellchecker möglich sein. Wie sieht es mit Treppengeländern aus? Zur Zeit nicht vorhanden und nur mit einigem Aufwand über das Geländerwerkzeug zu erstellen. Das meine ich mit halbgar und gut gemeint, jedoch als Rakete gestartet und dann als Doppeldecker ins Programm implementiert. Das gilt ebenfalls für das 3D-Raster...

Du zeigst mit Deinen Anwendungen sehr gut das der Anwender im Vordergrund steht und die Software den täglichen Arbeitsprozess intuitv unterstützen und auf ein neues Level bringen kann. Siehe Deine Add-On: Baugrube, Kanal, 3D-Bemaßung, 3D-Muster. Das ist das Niveau auf das das gesamte Programm gehoben werden muss um einen Mehrwert zu bekommen und neue Planungsmethoden einführen zu könnnen.

Es gibt in Allplan m.E. gute Ansätze, wie z.B. die Eigenschaftenpalette, die Objektpalette, Actionbar, Schnitte.

Ich hoffe ebenfalls auf schnelle und intensive Weiterentwicklung. Nicht nur des Treppenmodellierers.

PS: Die im Anhang befindliche Treppe ist mit dem Treppenmodellierer konstruiert. Leider Unterscheidet sich das Ergebnis mit seiner "Intelligenz" nicht von einer übers normale 3D-Modellieren erstellten Treppe. Die Anpassung der Geschosshöhe im Ebenenmanager hat keinerlei Auswirkungen auf die Treppe.
Die Interaktion der einzelnen Eingabefelder im Treppenmodellierer muss ganz schnell angepasst werden. Es kann nicht sein das meine händisch eingegebene Geschosshöhe geändert wird weil ich die Anzahl der Steigungen anpasse. Die Geschosshöhe sollte doch 1. Priorität haben und dementsprechend muss sich die Steigungshöhe automatisch errechnen und anpassen. Das sind Basics...

Grüße in die Schweiz,
Michael.

Allplan 2018

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2018_10_14 Treppenmodelierer Trittstufen...
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nur als idee am rande ...
wäre es nicht sinnvoll, wenn mit der neuen treppe (ich kann die noch nicht wirklich bedienen..) auch auf wunsch für unterkante und evtl auch für oberkante/stufen eine bezugsfläche erzeugt wird, welche dann für räume auf/unter podest usw dienen könnte.

Hallo Michael,
ich stimme jedem Wort deiner sehr fundierten Ausführungen ausdrücklich zu!
Gruß Karl-Heinz

Servus!

Zunächst möchte ich festhalten, dass der Treppenmodellierer für mich - so wie für Euch auch - ein wertvoller Schritt nach vorne ist.

Bei einer kurzen Prüfung, unserer Treppen der vergangenen Jahre, habe ich nur eine gefunden, die sich mit der aktuellen Ausbaustufe noch nicht machen lässt.

Wir hier in der Connectgemeinde sind doch ein schwieriger Haufen ... wie ich finde. Wir wollen alles automatisch und gleichzeitig und trotzdem wollen wir vollen Einfluss nehmen können. Das ist eine sehr komplexe Aufgabenstellung an alle, die für uns Anwender das Programm weiterentwickeln. Ich spreche hier aus leidvoller Erfahrung, da ich bei uns im Büro für Alles rund um Allplan verantwortlich bin zB. Vorlagen, Beschriftungsbilder, Assistenten, Bürostandard, ... Beim besten Bemühen gelingt es mir allerdings nicht, bei Umstellungen, Änderungen, Verbesserungen alle unsere 25 CAD-Arbeiter auf einen Schlag zufrieden zu stellen.

Ich habe mir, so wie Du Michael, gewunschen, dass sich die Treppe am ebenfalls verbesserten Ebenenmodell orientiert. Wie cool wäre das denn! Doch bei näherer Betrachtung habe ich festgestellt, dass diese Anbindung möglicherweise nicht so simpel ist wie wir uns das wünschen. Hier eine (unvollständige) Liste für Parameter einer Treppe:

  • Geschosshöhe
  • Breite
  • Länge
  • Treppenauge, Spindel
  • Stufenanzahl
  • gerade Treppe
  • Podesttreppe, gewendelte Treppe
  • Maximale Anzahl von Stufen zwischen Podesten
  • Austrittsstufe zu Antrittsstufe am Podest versetzt
  • rechtliche Anforderungen an maximale Stufenhöhe sowie Stufenbreite
  • Ortbeton oder Fertigteil
  • Schrittmaßregel
  • Bequemlichkeitsregel
  • ...
Mit diesen Parametern haben wir uns nun eine passende Treppe gebaut im Treppenmodul. Nun wird die Geschosshöhe geändert und der Treppenmodellierer soll nun ganz automatisch die Treppe an die Ebenen anpassen.

In diesem Denkbeispiel soll die Geschosshöhe größerer werden:

  • Wird die Stufenhöhe größer?
  • Bleibt die Länge gleich oder darf die Treppe länger werden?
  • Wird das Podest kürzer?
  • Kommt eine Stufe dazu?
  • Einfügen vor dem Podest, nach dem Podest?
  • Wie verhalten sich der Austritt und der Antritt am Podest
  • Am Antritt oder am Austritt länger? Wo ist ein unverrückbarer Fixpunkt?
  • Werden nur die Trittstufen verkürzt?
  • Brauche ich einen zusätzlichen Treppenlauf?
  • ...
Als ich mir das so überlegt habe, bin ich - für mich - zum Entschluß gekommen, dass dies vielleicht bei der Treppe nicht so trivial zu lösen ist. Eventuell lässt sich dies über eine große Menge an Abfragen (Haken im Dialogfeld) lösen. da schreien wir User dann wieder, es sei nicht intuitiv genug.

Wir hier in der Connectgemeinde sind doch ein schwieriger Haufen ... wie ich finde.

Bei dem komplexen Bauteil der Treppe, sind zu viele Paramater zu berücksichtigen, als dass sich diese vollautomatisch erstellen lässt. Es werden immer händische Eingaben notwendig sein.

Vielleicht geht es eher in diese Richtung:

  • Das Treppenmodul erkennt die Geschosshöhen automatisch.
  • Anhand von der vorher definierten Stufenhöhe oder Stufenanzahl hängt die Treppe am Fadenkreuz.
  • Das Treppenmodul erkennt die (Geschoss-)decken automatisch.
  • Bei der Fertigteiltreppe könnte das Auflager eine übergeordnete Priorität besitzen, um die Decke auszubeißen. Eventull lassen sich die erforderlichen Fugenbreiten über ein Offset einstellen.
  • Die Idee mit der Meldung für das unterschreiten der Durchgangslichte ist super.
Wie bei allen Neuentwicklungen müsste man am Ball bleiben - hier ist Allplan in die Pflicht zu nehmen - und den Wünschen und Empfehlungen der Every-Day-User mehr Glauben zu schenken als der Marketing-Abteilung.

Nur weil es erwähnt wurde:
Ich persönlich bin sehr gespannt, wie lange es dauert bis die doppelten Module / Funktionalitäten aus dem Programm verschwinden; zB. Ebenensteuerung, Raster und Treppe. Bis heute wurden immer neue Sachen implementiert (das ist gut und notwendig) die alten müssen aber behalten werden (das ist schlecht und bläht die Programmgröße auf und schwächt die Leistung). Ist es denn nicht möglich so weiterzuentwickeln, dass die alten Elemente übernommen und gewandelt werden können. Vieles ist jetzt schon doppelt ...

Wir hier in der Connectgemeinde sind doch ein schwieriger Haufen ... wie ich finde.

Gruß, Martin

Architekt Podsedensek ZT | A - 1060 Wien | Linke Wienzeile 4 | http://www.podsedensek.at

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