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Wunsch: Eigenschaftdialog auch für PolygonalVerlegung

Schlagworte:
  • Polygonalverlegung
  • 2027
  • Attribute

Hallo zusammen

Beim Testen von Allplan 2027 ist mir aufgefallen, dass die Neuerung «Intelligentere Bearbeitung von Bewehrungen und Standardattribute für sofort einsetzbare BIM-Workflows» offenbar nicht für Polygonalverlegungen umgesetzt wurde.

Das finde ich sehr enttäuschend, da ich Polygonalverlegungen regelmässig und intensiv einsetze. Gerade bei solchen häufig verwendeten Funktionen wäre es wichtig, dass Verbesserungen bei der Bearbeitung von Bewehrungen konsequent für alle Verlegearten umgesetzt werden.

Mein Wunsch ist deshalb, dass der neue Eigenschaftendialog auch für Polygonalverlegungen zur Verfügung steht.

Ich hoffe, dass diese Funktionalität noch ergänzt wird, idealerweise bereits mit einem der nächsten Updates für Allplan 2027.

Gruss

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Ich nutze Allplan seit 2015 und habe in dieser Zeit verschiedene Ansätze ausprobiert. Meiner Meinung nach existiert bereits ein passender Algorithmus bzw. eine technische Grundlage innerhalb von Allplan. Allerdings wird diese Funktionalität den Anwendern nicht vollständig zugänglich gemacht.

Bestimmte Bereiche sind vom Hersteller bewusst gesperrt oder nur eingeschränkt über die API erreichbar. Dadurch ist es leider nicht möglich, tiefer in das System einzugreifen oder auf bestimmte interne Daten und Funktionen zuzugreifen.

Aus Sicht eines Entwicklers ist das etwas schade, denn dadurch bleiben viele interessante Möglichkeiten für Automatisierung und individuelle Erweiterungen ungenutzt. Mit einem offeneren Zugang könnten Anwender und Entwickler zahlreiche praktische Werkzeuge erstellen, die reale Probleme im Arbeitsalltag lösen würden.

Das kannst du dir dank "Allpline MAX" jetzt selber programmieren ...Hoffe ich!

Gruß!
Jürgen

Allplan Ingenieurbau V10 bis V2027

Ich nutze Allplan seit 2015 und habe in dieser Zeit verschiedene Ansätze ausprobiert. Meiner Meinung nach existiert bereits ein passender Algorithmus bzw. eine technische Grundlage innerhalb von Allplan. Allerdings wird diese Funktionalität den Anwendern nicht vollständig zugänglich gemacht.

Bestimmte Bereiche sind vom Hersteller bewusst gesperrt oder nur eingeschränkt über die API erreichbar. Dadurch ist es leider nicht möglich, tiefer in das System einzugreifen oder auf bestimmte interne Daten und Funktionen zuzugreifen.

Aus Sicht eines Entwicklers ist das etwas schade, denn dadurch bleiben viele interessante Möglichkeiten für Automatisierung und individuelle Erweiterungen ungenutzt. Mit einem offeneren Zugang könnten Anwender und Entwickler zahlreiche praktische Werkzeuge erstellen, die reale Probleme im Arbeitsalltag lösen würden.

Zitiert von: allplan_er
Das kannst du dir dank "Allpline MAX" jetzt selber programmieren ...Hoffe ich!

Genau, jetzt darf man sein CAD also auch noch selber fertig programmieren.
Und das Beste daran: Für dieses Privileg darf man dann auch noch rund CHF 380 pro Monat bezahlen.
Das nenne ich mal ein innovatives Geschäftsmodell!

Zitiert von: hrsommer

Zitiert von:
allplan_erDas kannst du dir dank "Allpline MAX" jetzt selber programmieren ...Hoffe ich!
Genau, jetzt darf man sein CAD also auch noch selber fertig programmieren.

Und das Beste daran: Für dieses Privileg darf man dann auch noch rund CHF 380 pro Monat bezahlen.
Das nenne ich mal ein innovatives Geschäftsmodell!

CAD und ALLPAN ist halt ein Auslaufmodell. Die KI kann in nicht allzu ferner Zukunft die Pläne und Modelle auch ganz ohne CAD erstellen...

Allplan-User seit 1998 - damals mit V14 (Classic-Oberfläche)
http://www.ib-szabo.de

CAD und ALLPAN ist halt ein Auslaufmodell. Die KI kann in nicht allzu ferner Zukunft die Pläne und Modelle auch ganz ohne CAD erstellen...

Oaaahh, da bin ich dann doch ein wenig skeptisch, dass das so schnell geht!

LLM's (Large LANGUAGE Models) haben es ja schon im Namen: Die können gut alles was mit Sprache zu tun hat, am Besten natürlich eine mit begrenztem Umfang und festen Grammatik-Regeln, wie eine Programmiersprache.
Und dann natürlich mit sehr großen "Kontext-Token"-Speicher. Da kann man dann leicht "statistisch" feststellen, was jemand schon mal geschrieben hat, wenn vorher diese 10000 Tokens vorkamen.
Sprache ist eine Aneinanderreihung von Tokens, eine eindimensionale Kette.

Bei Pixel-Bildern (2. Dimension) sieht es schon anders aus! Da kann man nicht so einfach mal alle Pixel in den Kontext laden, die das aktuell "vorherzusagende" Pixel "umgeben. Da macht man das anders: Man merkt sich die Schritte die es braucht, um von einem Bild (z.B. einer Katze vor einer Mauer) ein weißes Rauschen zu erzeugen. Das ist das Ziel: Rauschen. Das macht man z.B. in 1000 Schritten. Das ist sie wieder, die Kette von Schritten (Tokens).

Und wenn die KI eine "Katze vor einer Mauer" erzeugen soll, dann dreht geht sie die Schritte rückwärts: Von einem weißen Rauschen erzeugt man schrittweise eine weniger verrauschtes Bild einer Katze. Und wenn man bewegte Bilder haben möchte, dann merkt man sich die Änderungen, da dann wieder eine Kette von Bildern vorliegt, die man als Kontext-Tokens verwenden kann.

Im Raum (3. Dimension) ist das nicht so einfach: Eine Kante/Linie eines Körpers ist nicht so einfach zu diskriminieren: Länge und Lage im Raum sagen noch nichts darüber aus, wozu diese gehört, und was das, wozu sie gehört im gewünschten Kontext überhaupt ist. OK, sagen wir mal, es ist eine Wand(-Linie). Was für eine Wand ist es denn, eine Außenwand, Innenwand, Flurwand, Raumtrennwand ? Und wie sieht dann die anschließende Wand oder der Raum aus? Man sieht, es gibt keine so einfache Kette für den Kontext!

Man sieht, es ist noch ein weiter Weg bis zu: "Zeige mir mal auf dem Grundstück ein Krankenhaus mit 4 Geschossen und 400 Betten, und erzeuge alle Grundrisse, Schnitte und Ansichten, sowie Statik, Brandschutznachweise und alle Ausführungspläne."

Ein zweiter Aspekt kommt Hinzu: Genauigkeit und Wiederholbarkeit (Deterministik).
Bei der Sprache ist die Formulierung des Sachverhalts egal, meist wird sogar die KI "mißbraucht", wenn man etwas selbst nicht lesen möchte, eine Zusammenfassung zu geben. Sachverhalt mit anderen Worten.
Auch bei Bildern ist der gewünschte Inhalt entscheidend, nicht die Farbe eines einzelnen Pixels.

Und dann noch die Trainingsdaten:
Im dreidimensionalen Raum und weitgehend freier Formauswahl müsste die KI schon mit Millionen von Gebäuden oder Bauteilen davon "trainiert" haben. Mit mehr, als überhaupt physisch vorhanden sind! Und "trainiert" würde dann mit Fotos, Plänen, 3D-Scans oder 3D-Modellen, also mit digitalen Darstellungen und nicht anhand der physischen Objekte. Dazu sind die "Trainingsdaten" nicht mal ansatzweise in ausreichender Menge vorhanden!

Über das Internet sind täglich Terabyte von Trainingsdaten in jeder Sprache verfügbar, und auch an Bildern und Videos mangelt es nicht!

Ich will nicht ausschließen, das man diese Problem alle irgendwann lösen kann, aber nicht heute und nicht in absehbarer Zukunft.

Erst mal müssen die gigantischen Investitionen in "Sprach-KI's" wieder irgendwie reingeholt werden. Niemand wird eine KI benutzen, wenn man sie teurer wird, als der Mensch, der sie bedient, und wenn dieser Mensch obendrein noch alles kontrollieren muss, das was raus kommt.
Die Produktivität wird sich steigern lassen durch die "Statistik-Maschine", aber zum autonomen Arbeiten fehlt ihr einfach das "Verständnis" dessen, was sie da "nachplappert". Und sie muss "gefüttert" werden, wie ein "Riesenbaby". Die kann nicht einfach mal rausgehen, und sich die Welt anschauen und "Erfahrungen" sammeln!

Es ist ein eher fragwürdiges Tool, um einfach alles zu wiederholen und zu kopieren, was ihr schon mal gezeigt wurde. Ohne Respekt vor der Leistung der kreativen Menschen, die unsere Welt bisher erschaffen haben!

Zitiert von: nemo

CAD und ALLPAN ist halt ein Auslaufmodell. Die KI kann in nicht allzu ferner Zukunft die Pläne und Modelle auch ganz ohne CAD erstellen...Oaaahh, da bin ich dann doch ein wenig skeptisch, dass das so schnell geht!
LLM's (Large LANGUAGE Models) haben es ja schon im Namen: Die können gut alles was mit Sprache zu tun hat, am Besten natürlich eine mit begrenztem Umfang und festen Grammatik-Regeln, wie eine Programmiersprache.
Und dann natürlich mit sehr großen "Kontext-Token"-Speicher. Da kann man dann leicht "statistisch" feststellen, was jemand schon mal geschrieben hat, wenn vorher diese 10000 Tokens vorkamen.

Sprache ist eine Aneinanderreihung von Tokens, eine eindimensionale Kette.
Bei Pixel-Bildern (2. Dimension) sieht es schon anders aus! Da kann man nicht so einfach mal alle Pixel in den Kontext laden, die das aktuell "vorherzusagende" Pixel "umgeben. Da macht man das anders: Man merkt sich die Schritte die es braucht, um von einem Bild (z.B. einer Katze vor einer Mauer) ein weißes Rauschen zu erzeugen. Das ist das Ziel: Rauschen. Das macht man z.B. in 1000 Schritten. Das ist sie wieder, die Kette von Schritten (Tokens).
Und wenn die KI eine "Katze vor einer Mauer" erzeugen soll, dann dreht geht sie die Schritte rückwärts: Von einem weißen Rauschen erzeugt man schrittweise eine weniger verrauschtes Bild einer Katze. Und wenn man bewegte Bilder haben möchte, dann merkt man sich die Änderungen, da dann wieder eine Kette von Bildern vorliegt, die man als Kontext-Tokens verwenden kann.
Im Raum (3. Dimension) ist das nicht so einfach: Eine Kante/Linie eines Körpers ist nicht so einfach zu diskriminieren: Länge und Lage im Raum sagen noch nichts darüber aus, wozu diese gehört, und was das, wozu sie gehört im gewünschten Kontext überhaupt ist. OK, sagen wir mal, es ist eine Wand(-Linie). Was für eine Wand ist es denn, eine Außenwand, Innenwand, Flurwand, Raumtrennwand ? Und wie sieht dann die anschließende Wand oder der Raum aus? Man sieht, es gibt keine so einfache Kette für den Kontext!
Man sieht, es ist noch ein weiter Weg bis zu: "Zeige mir mal auf dem Grundstück ein Krankenhaus mit 4 Geschossen und 400 Betten, und erzeuge alle Grundrisse, Schnitte und Ansichten, sowie Statik, Brandschutznachweise und alle Ausführungspläne."
Ein zweiter Aspekt kommt Hinzu: Genauigkeit und Wiederholbarkeit (Deterministik).
Bei der Sprache ist die Formulierung des Sachverhalts egal, meist wird sogar die KI "mißbraucht", wenn man etwas selbst nicht lesen möchte, eine Zusammenfassung zu geben. Sachverhalt mit anderen Worten.
Auch bei Bildern ist der gewünschte Inhalt entscheidend, nicht die Farbe eines einzelnen Pixels.
Und dann noch die Trainingsdaten:

Im dreidimensionalen Raum und weitgehend freier Formauswahl müsste die KI schon mit Millionen von Gebäuden oder Bauteilen davon "trainiert" haben. Mit mehr, als überhaupt physisch vorhanden sind! Und "trainiert" würde dann mit Fotos, Plänen, 3D-Scans oder 3D-Modellen, also mit digitalen Darstellungen und nicht anhand der physischen Objekte. Dazu sind die "Trainingsdaten" nicht mal ansatzweise in ausreichender Menge vorhanden!
Über das Internet sind täglich Terabyte von Trainingsdaten in jeder Sprache verfügbar, und auch an Bildern und Videos mangelt es nicht!
Ich will nicht ausschließen, das man diese Problem alle irgendwann lösen kann, aber nicht heute und nicht in absehbarer Zukunft.
Erst mal müssen die gigantischen Investitionen in "Sprach-KI's" wieder irgendwie reingeholt werden. Niemand wird eine KI benutzen, wenn man sie teurer wird, als der Mensch, der sie bedient, und wenn dieser Mensch obendrein noch alles kontrollieren muss, das was raus kommt.
Die Produktivität wird sich steigern lassen durch die "Statistik-Maschine", aber zum autonomen Arbeiten fehlt ihr einfach das "Verständnis" dessen, was sie da "nachplappert". Und sie muss "gefüttert" werden, wie ein "Riesenbaby". Die kann nicht einfach mal rausgehen, und sich die Welt anschauen und "Erfahrungen" sammeln!
Es ist ein eher fragwürdiges Tool, um einfach alles zu wiederholen und zu kopieren, was ihr schon mal gezeigt wurde. Ohne Respekt vor der Leistung der kreativen Menschen, die unsere Welt bisher erschaffen haben!

schau dir mal das Video an: https://www.youtube.com/watch?v=POSrOL2NKtM

Das Video wurde vor einem Monat veröffentlicht.

Der Typ erstellt AUSSCHLIESSLICH MIT KI (GPT6 Astra) einen Vorentwurf eines Bungalows mit 2 Varianten, danach macht die KI die Planung, also richtige Pläne (komplett vermaßt), mit Flächen, lichte Entwurfsmaße, Lagepläne mit Abstandsflächen, möblierte Grundrisse, Schnitte, Ansichten usw.

Dann auch noch ein BIM Modell und dann IFC zum Datenaustausch.
Dann prüft er alles, sieht wirklich gut aus. Gerade das BIM Modell ist besser als er vorher dachte.
Und am Ende noch Visualisierungen und eine Bauherrenmappe.
Und das alles in 45 Minuten.

ALLES OHNE CAD !

Vor 6 Monaten hätte ich noch herzlich gelacht, wenn jemand behauptet hätte, das ginge.
Jetzt geht es.

Was wird in einem Jahr sein?
Die Frage ist also nicht, ob CAD überflüssig wird, sondern nur wann.

Die KI kann nämlich früher oder später genau die gleichen Dateien erzeugen wie ein CAD Programm.
Es programmiert die vollständige CAD sozusagen intern selber.

Die Anfänge sehen wir jetzt schon bei den phytonparts.

Claude hat mir bereits komplexe Bewehrungsfunktionen selbst gebaut.
Unter anderem einen Polygonverlegungs-Editor, wo ich die Abstände, Anzahl, Länge der Anfangs- und Endschenkel, Layer... einer Polygonverlegung editieren kann.

Allplan-User seit 1998 - damals mit V14 (Classic-Oberfläche)
http://www.ib-szabo.de

Hallo,

Okay, aber das ist keine hochwertige Architektur. Ein Student im ersten Studienjahr würde das sicher besser hinbekommen…
Und wenn wir auf CAD verzichten, was sollen dann all die Zeichner, Architekten und Ingenieure tun, die wir nicht mehr brauchen?


Zitiert von: bertrand_c
Hallo,
Okay, aber das ist keine hochwertige Architektur. Ein Student im ersten Studienjahr würde das sicher besser hinbekommen…

Und wenn wir auf CAD verzichten, was sollen dann all die Zeichner, Architekten und Ingenieure tun, die wir nicht mehr brauchen?

ja das war ja auch nur ein Test von knapp einer Stunde.
Mich hat erschrocken, was man in einer Stunde ohne großes Training der KI bereits hinbekommt.
Wenn man da einige Stunden investiert, dann bekommt man sicherlich für kleinere Bauvorhaben (EFH von der Stange) recht brauchbare Ergebnisse in kürzester Zeit hin.
Und man muss ja sehen, wir stehen erst am Anfang.
Wir können ja in einem Jahr nochmal drüber reden...

Aber ich wollte den Thread eigentlich nicht kapern :-)
Für weitere Diskussion über KI sollten wir einen Neuen aufmachen.

Allplan-User seit 1998 - damals mit V14 (Classic-Oberfläche)
http://www.ib-szabo.de

Zitiert von: chippycat
Ich nutze Allplan seit 2015 und habe in dieser Zeit verschiedene Ansätze ausprobiert. Meiner Meinung nach existiert bereits ein passender Algorithmus bzw. eine technische Grundlage innerhalb von Allplan. Allerdings wird diese Funktionalität den Anwendern nicht vollständig zugänglich gemacht.
Bestimmte Bereiche sind vom Hersteller bewusst gesperrt oder nur eingeschränkt über die API erreichbar. Dadurch ist es leider nicht möglich, tiefer in das System einzugreifen oder auf bestimmte interne Daten und Funktionen zuzugreifen.
Aus Sicht eines Entwicklers ist das etwas schade, denn dadurch bleiben viele interessante Möglichkeiten für Automatisierung und individuelle Erweiterungen ungenutzt. Mit einem offeneren Zugang könnten Anwender und Entwickler zahlreiche praktische Werkzeuge erstellen, die reale Probleme im Arbeitsalltag lösen würden.

Hallo zusammen,

das Thema kenne ich gut – Polygonverlegungen nachträglich zu bearbeiten, ist in Allplan nach wie vor mühsam. Ich habe mir deshalb in Allplan 2025/2026 drei eigene PythonParts gebaut, die zusammen genau diese Lücke schließen:

1. Eisen Ableiten
Macht aus einem verlegten Eisen eine saubere Einzelverlegung an exakt derselben Stelle – auch per Klick in einer Ansicht oder einem Schnitt. Aus einer Linear- oder Polygonverlegung kann man einen einzelnen Stab herauslösen: Er bekommt die nächste freie Pos.-Nr., die restliche Verlegung wird mit der alten Pos.-Nr. neu aufgebaut. Anfangs- und Endschenkel lassen sich vorher als Außenmaß (wie im Auszug) ändern. Danach lässt sich der Auszug wieder ganz normal mit der Punktmodifikation bearbeiten.

2. Polygonverlegung Plus
Ersatz für „Beliebige Polygonverlegung“: Anfangs- und Endeisen picken – parallel oder als Fächer. Gegenüber dem Standardbefehl:
- funktioniert mit jedem Eisen, auch ohne vorheriges Ableiten, die Pos.-Nr. darf gleich sein und die Eisen dürfen sogar aus einer vorherigen Polygonverlegung stammen
- die Längen in der Biegeliste stimmen (die Standardfunktion macht z.B. bei einem Fächer von 2 geraden Eisen mit gleicher Länge plötzlich unterschiedliche Längen draus, mein PP korrigiert das, so dass ein einziger Auszug ohne Polygontabelle heraus kommt)
- Verlegevektor achsparallel, dadurch Maßlinie exakt lotrecht bzw. waagerecht
- Stabzahl aus max. Abstand oder direkt, min. und max. Ist-Abstand werden angezeigt
- Anfangs- und Endschenkel von Anfangs- und Endeisen editierbar
- Live-Modus: Das Ergebnis wird sofort erzeugt und bei jeder Eingabe ersetzt – damit sieht man es auch in Schnitten, wo Allplan keine PythonPart-Vorschau zeichnet

3. Polygonverlegung Editor
Das, was hier eigentlich gewünscht wird: eine bestehende Polygonverlegung anklicken und nachträglich Stabzahl, Abstand, Schenkel und Verlegevektor ändern. Die Pos.-Nr. bleibt erhalten. Mit „Nur prüfen“ sieht man vorher im Bericht, was geändert würde.

Im Alltag greifen die drei ineinander: Eisen ableiten bzw. herauslösen, bei Bedarf per Punktmodifikation anpassen, mit Polygonverlegung Plus neu verlegen und später mit dem Editor nachbessern.

Einschränkung: Weil die Verlegung jeweils neu aufgebaut wird, gehen Beschriftungen der alten Verlegung verloren und müssen neu gesetzt werden.

@chippycat: Das kann ich bestätigen. Ein Beispiel aus 2026: Die Verlegematrix einer Einzelverlegung lässt sich über die Python-API nicht mehr setzen, Allplan rechnet die Lage immer in die Biegeform. Man kommt trotzdem erstaunlich weit, wenn man Verlegungen komplett neu aufbaut, statt sie zu ändern.

Gruß
Marton

P.S. ich hoffe man kann im Video noch was erkennen, ich musste es sehr stark komprimieren, hier sind nur 4MB erlaubt.

Allplan-User seit 1998 - damals mit V14 (Classic-Oberfläche)
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